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Dies & Das

A Step Ahead: Kuratorenführung für unseren Verein

Ende September war es wieder soweit: Unser Verein kam in den traditionellen Genuss einer Kuratorenführung durch das Institut Mathildenhöhe Darmstadt. Am 24. des Monats führte der Kurator der Jubiläumsausstellung, Dr. Philipp Gutbrod, Institutsdirektor und Kulturreferent der Stadt Darmstadt, exklusiv durch eine Ausstellung, die zunächst überrascht.

„A Step Ahead“ ist keine klassische Retrospektive auf rund 125 Jahre Mathildenhöhe, wie sie bereits im Museum Künstlerkolonie zu sehen ist, sondern schlägt den großen Bogen von der Vergangenheit der vier historischen Ausstellungen in die Gegenwart und Zukunft. Die Wechselwirkung zwischen Raumkunst/Architektur und der Gesellschaft wird in vielen, oft auch interaktiven Stationen beleuchtet. Wie würden unsere innovativen Künstler von damals wohl heute entwerfen? Welche Küche modern gestalten? Mit welchen neuen Materialien würden sie heutzutage, im 21. Jahrhundert, wohl experimentieren?

Erstmals ist die erste, spektakuläre Ausstellung der Künstlerkolonie von 1901 durch 3D-Visualisierung auf riesiger Bildschirmfläche vollständig erlebbar. Plötzlich sind sie da, die vielen temporären Gebäude, die damals die Besucher und Besucherinnen erfreuten, und die man heute nicht mehr sehen kann: das „Haus für Flächenkunst“ etwa, das sich damals ganz am Ende der Achse befand, die sich vom prächtigen Portal des Ateliergebäudes (heute: Museum Künstlerkolonie) über den Alexandraweg hinweg bis zur Parallelstraße darunter (heute: Prinz Christian-Weg) spannte. Das damalige Theaterhaus ist ebenfalls zu sehen (heute: Vortex-Garten), auch das Blumenhaus gegenüber vom Haus Behrens, das Postkartenhäuschen sowie das große Restaurant von 1901.

Man kann sogar einen Blick in das originale Innere vom Haus Olbrich werfen, es digital durchstreifen, das im Krieg innen nahezu komplett zerstörte Gebäude. Fantastisch! Mit Künstlicher Intelligenz hat das gar nicht so viel zu tun, wie man vielleicht denkt. Da steckt viel historische, analoge Forschung von Menschenhand dahinter, die dann aber digital umgesetzt und animiert wurde. Undenkbar noch vor 25 Jahren, zum 100. Geburtstag.

Ein spürbarer Fortschritt für uns Besucher und Besucherinnen der Ausstellung von 2026. Fortschritt durch Technik, durch neue Materialien, durch Experimente. Darum ging es damals in den vier Ausstellungen von 1901 bis 1914, und immer wieder um die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Moderne. Die Mathildenhöhe, sie war ein einziges Zukunftslabor. Ein Spirit, der auch zeitgenössische Künstler und Produktdesigner heute immer wieder aufs Neue zu Innovationen antreibt.

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„Das Zeichen“: Weihespiel von 1901 erklingt wieder in Halle 3

Nur einen Tag später, am Freitag, den 25. September, war die große und hohe Halle 3 im Ausstellungsgebäude Austragungsort für ein besonderes abendliches Event: Der Konzertchor Darmstadt unter der Leitung von Wolfgang Seeliger lud ein zu „Ein Morgenruf ist uns erklungen“ mit Chor und Saxophonquartett. Vorgetragen wurde unter anderem „Das Zeichen“, das Weihespiel, das zur Eröffnung der ersten Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie 1901 komponiert und gespielt wurde. 125 Jahre später waren Ton und Text des Originals von Wilhelm de Haan und Georg Fuchs wieder auf der Mathildenhöhe zu hören, in einer Akustik, die seinesgleichen sucht. Denn die Halle 3 erweist sich als ein absolut großartiger und voller Klangraum, kathedralengleich.

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Jubiläum

125 Jahre: Mittendrin auf dem Welterbefest

Wenn die Stadt Darmstadt „125 Jahre Mathildenhöhe“ feiert, dann darf ein Verein auf dem großen Fest nicht fehlen: die Freunde der Mathildenhöhe. Erstmals präsentierten sich diese auf ihrem neuen Lieblingsplatz auf der Terrasse oberhalb des Platanenhains. Die ummauerte Ecke war ein idealer Standort für die großen Plakattafeln des Vereins, die in Text und Bild viele Infos zum Hintergrund der Auszeichnung zum Welterbe gaben. Die kleine Sonderausstellung unter freiem Himmel fand großen Zuspruch bei den Besuchern und Besucherinnen, und lud zu manchem interessanten Gespräch ein. Mittendrin im Geschehen war der Pavillon der Freunde in diesem Jahr nicht zu übersehen.

Der UNESCO-Welterbetag, der 2026 am Sonntag, den 7. Juni, stattfand, wurde in den 55 deutschen und 7 hessischen UNESCO-Welterbestätten jeweils mit besonderen Programmen zelebriert. Der Darmstädter Beitrag war zudem Teil eines langen Festwochenendes, mit dem die Stadt das 125jährige Jubiläum der 1. Ausstellung der Künstlerkolonie Darmstadt von 1901 feierte.

Bereits am Samstag, den 6. Juni, startete ein riesiges Festtagsprogramm mit Live-Musik, Sonderführungen über das Gelände sowie im Hochzeitsturm, Einlass in drei UNESCO-prämierte Künstlervillen, viel Musik und Gastronomie sowie ein bunter Kunsthandwerkermarkt im Platanenhain. Auf der „KulturKiste“ dort hatten auch die Freunde der Mathildenhöhe am Nachmittag einen kurzen Auftritt. Ein sehr passender Ort, denn insbesondere der Platanenhain hat dem Verein viel zu verdanken.

Kulturkiste: Nikolaus Heiss, Petra Wochnik, Renate Charlotte Hoffmann.

Rund 200.000 Euro hat der Verein über die Jahre aus den erworbenen Spendengeldern ganz gezielt in die Sanierung sowie die Pflege und Bewahrung der Skulpturen und Reliefs von Bernhard Hoetger eingesetzt. Auch die Rettung vieler Bäume, statt anfangs geplanter 100 wurden schließlich „nur“ 40 Platanen gefällt, ist auf den beherzten Einsatz der Freunde der Mathildenhöhe zurückzuführen.

Höhepunkt des ersten Tages war zweifelsohne die feierliche Eröffnung der Jubiläumsausstellung „A Step Ahead“ durch Oberbürgermeister Hanno Benz sowie dem Hessischen Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels, am frühen Abend. Die vom Institut Mathildenhöhe Darmstadt um Direktor und Kulturreferent Dr. Philipp Gutbrod kuratierte Ausstellung hat bis zum 31. Januar 2027 geöffnet und ist Teil des Jahresprogramms der Rhein-Main-Region als internationaler „World Design Capital“.

Bei einbrechender Dunkelheit wurde es zunehmend magisch auf dem schönen Musenhügel. Ganz in Orange erstrahlte die Mathildenhöhe vor dem dunklen Blau des Abendhimmels – wie vor 125 Jahren als man mit Illuminationen das Ausstellungsgelände komplett in farbiges Licht tauchte und bereits das Publikum von 1901 damit begeisterte. Um Mitternacht erklangen die Glocken im Turm der Russischen Kapelle zum Abschlussgeläut. Ein erhabener Schlussakkord am Ende eines langen Tages und einer langen Nacht.

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Jubiläum

Aufgetischt! Das originale Menü von 1901

Den 125. Jahrestag der 1. Ausstellung der Künstlerkolonie feierten die Freunde der Mathildenhöhe mit einem festlichen Jubiläums-Dinner. Genau zum Geburtstag am 15. Mai wurde abends dort groß aufgetischt, wo man auch damals zur Eröffnung fürstlich speiste: im Restaurant oberhalb des Platanenhains. Vorbild war das originale Menü von 1901.
Auf Möweneier und Schildkrötensuppe musste anno 2026 zwar verzichtet werden, aber ein 7-Gänge-Menü entführte im heutigen Cafè Restaurant Mathildenhöhe auf’s Köstlichste in die Zeit der Jahrhundertwende und die Esskultur unter Großherzog Ernst Ludwig.

Zum exklusiven Festmahl wurde exquisiter Wein kredenzt, etwa aus dem Weingut Prinz von Hessen oder vom Weinberg der Queen Victoria im Rheingau. Zusammengestellt war die perfekt auf das Jubiläums-Menü nach historischem Vorbild abgestimmte Weinauswahl vom Vorstandsmitglied und Sommelier Matthias Lothhammer, der zudem viel über die Esskultur am Hofe zu berichten wusste.

Über eine rundum überaus gelungene Geburtstagsveranstaltung freuten sich die Vereinsvorsitzende Petra Wochnik und Dr. Philipp Gutbrod, Direktor des Institut Mathildenhöhe Darmstadt und Kulturreferent der Stadt, der sich beim Verein und dem Service-Team um die Gastronomen-Familie Moudden für den außergewöhnlichen Einsatz besonders bedankte. Wir können seinem Fazit nur zustimmen. „Der Abend wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.“

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Mehr vom Festmahl ist in einer großen Bildergalerie auf unserer Homepage zu sehen.

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Vortrag

Das viel zu kurze Leben des Patriz Huber

„Eine ungeheure Menschenmenge umstand die Straßen durch welche sich der Trauerzug mit der Leiche Patriz Hubers vom Centralbahnhof aus bewegte.“ So schrieb das Darmstädter Tagblatt am 27. September 1902. Genau eine Woche nachdem sich der junge Mann, gerade einmal 24 Jahre alt, am Sonnabend, dem 20. September, in Berlin das Leben genommen hatte, wurde er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in seiner Heimatstadt Mainz nur wenige Tage später zu Grabe getragen. Der Beerdigung wohnten von den „Darmstädter Sieben“ Christiansen und Behrens bei, hieß es in der zeitgenössischen Presse.

Patriz Huber gehörte 1899 zur ersten Generation, die Großherzog Ernst Ludwig in seine frisch gegründete Darmstädter Künstlerkolonie berief. Er entwarf Schmuck und Gebrauchskunst, überzeugte besonders aber als Möbelgestalter und Innenarchitekt. Er gehörte zu den überraschenden Entdeckungen der so aufsehenerregenden wie innovativen 1. Ausstellung der Künstlerkolonie von 1901. Nicht wenigen galt er als ein Künstler, der das Potential hatte ein zweiter Henry van de Velde zu werden.

Anlässlich des 125jährigen Jubiläums in diesem Jahr stellte Petra Wochnik, Vorsitzende der Freunde der Mathildenhöhe, am 24. April im Haus der Geschichte am Karolinenplatz in Darmstadt den bisher eher selten beachteten Künstler vor und legte den Schwerpunkt auf sein überaus dramatisches Ende. Viel Spannung bot der Stoff, den sie bei ihrer Recherche in der Staatsbibliothek zu Berlin in zahlreichen historischen Zeitungsartikeln aufgespürt hatte. Denn der Selbstmord Patriz Hubers war nur der Anfang einer viel größeren persönlichen Tragödie, die ein heftiges Nachbeben in der Berliner und Darmstädter Presse auslöste und weite überregionale Beachtung fand.

„Er hätte in Darmstadt bleiben sollen“, befand der Feuilletonist einer großen Berliner Zeitung damals. Warum blieb er nicht? Auch diese Frage wurde mit Blick auf die bekannt angespannte Gruppendynamik innerhalb der Künstlerkolonie und ihrer Protagonisten diskutiert.

Patriz Huber (23) – Portrait und Katalog, 1901

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News

Die neue Webseite der Freunde ist live!

Zum 20jährigen Jubiläum des Vereins in diesem Jahr gönnen wir uns eine kleine Verjüngungskur – und starten in die Saison 2026 mit einem neuen Auftritt im Internet. Wir haben uns bei unserem Facelift für ein farbenfrohes, leichtes Design entschieden mit einem neuen Logo und gleich drei Leitfarben, die uns die Mathildenhöhe förmlich auf den Bildschirm serviert hat: Türkisblau, Backsteinrot und Goldgelb.

Die Leitfarbe der Webseite ist abgestimmt auf die Farbgebung unseres Programmflyers, den wir zweimal im Jahr herausgeben, und der sowohl in gedruckter wie in digitaler Form regelmäßig erscheint. Los geht’s mit Türkisblau, der Farbe für das Frühjahr/Sommer-Programm 2026. Den aktuellen Programmflyer finden Sie nun direkt auf der Homepage. Deutlicher herausgestellt als bisher ist die Ankündigung des nächsten Termins im Kalender. So verpassen Sie keine Veranstaltung!

Ebenso wichtig wie die äußeren sind uns die inneren Werte der Internetpräsenz. So bekommen Sie etwa auf der Vereins-Webseite Informationen zum Stand unserer neuesten Projekte, mit denen wir den städtischen Denkmalschutz und das Institut Mathildenhöhe Darmstadt unterstützen, wie auch zu den vielen, die wir bereits erfolgreich abgeschlossen haben. Damit Sie auch wissen, warum es sich lohnt, bei den Freunden der Mathildenhöhe dabei zu sein, sei es als Mitglied oder mit einer Spende.

Es lohnt sich übrigens auch, weil wir einige Veranstaltungen exklusiv nur für Vereinsmitglieder anbieten. Oder weil Sie als Mitglied das ganze Jahr über kostenlos die Ausstellungen auf der Mathildenhöhe besuchen können. Auf unserer Webseite beziehen wir zudem öffentlich Stellung zu verschiedenen Fragen und Debatten rund um die Mathildenhöhe und weisen auf Missstände hin, wie beispielsweise aktuell zum zunehmenden Vandalismus.

Was gleich geblieben ist, ist unsere Internet-Adresse:

Wir hoffen, Ihnen gefällt unser neuer Auftritt im Netz. Klicken Sie in Zukunft einfach mal öfters vorbei. Dann sind Sie bestens informiert.

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Führung

Zu den Mausoleen auf der Rosenhöhe

In einen besonderen Genuss kamen die Freunde der Mathildenhöhe gleich zu Anfang der Saison: Nikolaus Heiss und Renate Charlotte Hoffmann, unsere stellvertretenden Vorsitzenden, führten Mitglieder des Vereins exklusiv durch die beiden Mausoleen auf der Rosenhöhe, den großherzoglichen Grabstätten der Herrscherfamilie von Hessen und bei Rhein. Eine sehr seltene Gelegenheit, denn sowohl das Alte Mausoleum wie das Neue Mausoleum sind zur Zeit für öffentliche Führungen gesperrt. Wir haben es möglich gemacht. Am 14. Februar war die erste Führung, öffneten sich die schweren Türen der klassizistischen Gebäude mit den kostbaren Sarkophagen.


Die Rosenhöhe wurde um 1817 im Auftrag von Großherzogin Wilhelmine vom Schwetzinger Gartenbaumeister Michael Zeyher im Stil eines englischen Landschaftsgartens gestaltet. Nach dem Tod ihrer geliebten Tochter Prinzessin Elisabeth ließ Wilhelmine nach den Plänen von Baumeister Georg Moller 1826 eine Grabkapelle, das Alte Mausoleum, im Stil des Klassizismus errichten. So entstand im nördlichen Teil der Rosenhöhe eine Ruhestätte für die Großherzogliche Familie. Heinrich Wagner erweiterte in den 1870er Jahren das Alte Mausoleum mit den beiden symmetrischen Seitenflügeln. 1905 bis 1910 plante Karl Hofmann im Auftrag des Großherzogs Ernst Ludwig westlich davon das Neue Mausoleum im „neoromanischen“ Stil. In dieser Grabstätte ist Großherzogin Alice gemeinsam mit ihrer Tochter Marie, ihrem Sohn Friedrich und ihrem Ehemann Großherzog Ludwig IV. beigesetzt.


Lesetipp: Verborgene Schatzkammern auf der Rosenhöhe: Wer rettet Darmstadts Mausoleen? (Darmstädter Echo, 12.2.2026)

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Vortrag

Darmstädter Gartenkunst unter Ernst Ludwig

Der Geist des Aufbruchs am Anfang des 20. Jahrhunderts, der unbedingte Wille zur Erneuerung, der Wunsch nach friedlicher Koexistenz der Kulturen in aller Welt und nach gegenseitiger Inspiration macht die Welterbestätte Mathildenhöhe Darmstadt für die UNESCO zu einer Wegbereiterin der Moderne. Das ist nicht nur zu spüren in der Architektur, sondern insbesondere auch in der Gartenkunst und den Außenanlagen, die während der vier Ausstellungen der Künstlerkolonie von 1901 bis 1914 auf der Mathildenhöhe entstanden.

Christiane Geelhaar, ehemalige Bauoberrätin der Stadt Darmstadt und wieder im Vorstand unseres Vereins, präsentierte in einem Vortrag am 12. Dezember im Haus der Geschichte in Darmstadt die Ergebnisse ihrer jahrelangen Recherchen zu den neuen Wegen, die man um die Jahrhundertwende in Darmstadt, auf der Mathildenhöhe aber auch an anderen Orten bei der Gestaltung von Freiflächen beschritt. Neben dem Zusammenwirken von Joseph Maria Olbrich und Großherzog Ernst Ludwig richtete sie den Fokus auf das Wirken der Hofgärtner und der Gartenbaubetriebe mit ihren internationalen Verflechtungen sowie die Organisation in Olbrichs Atelier als Ausbildungsstätte und Talentschmiede.

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News

Vorstandswahl: Neues Gremium im Amt

Von der Mitgliederversammlung der Freunde der Mathildenhöhe wurde am 27. November 2025 Petra Wochnik als Vorsitzende des eingetragenen Vereins wiedergewählt. Renate Charlotte Hoffmann und Nikolaus Heiss wurden als stellvertretende Vorsitzende ebenfalls bestätigt. Das Amt des Schatzmeisters wurde mit Ullrich Engelbrecht neu besetzt. Neue Schriftführerin ist Stefanie Scholz-Willenbockel.

Als Beisitzer gewählt wurden Dr. Peter Engels, Christiane Geelhaar, Patrick Goll, Heike Jakowski, Hans Gerhard Knöll sowie Matthias Lothhammer, die zusammen mit Dr. Philipp Gutbrod vom Institut Mathildenhöhe Darmstadt den Beirat bilden. Die Anzahl der stimmberechtigten Vorstandsmitglieder summiert sich somit auf insgesamt zwölf Personen. Petra Wochnik wurde ebenfalls als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit bestätigt.

Die Geschäftsstelle des Vereins ist umgezogen in den Römheldweg 15, 64287 Darmstadt.

Nicht mehr zur Wahl kandidierte Dr. Claus Dieter Knöchel, der über viele Jahre die Geschäftsstelle geführt und als Schatzmeister wie auch als Verantwortlicher für die Webseite zentrale Funktionen des Vereins betreut hat. Ebenfalls aus dem Vorstand verabschiedeten sich die langjährig aktiven Mitglieder Heidi Kriegbaum, Elisabeth Müller-Klingenburg und Klaus Stolze. Die Freunde der Mathildenhöhe e.V. sind allen zu großen Dank für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz verpflichtet.

Die nächsten Vorstandswahlen finden im ersten Quartal 2028 statt.

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Führung

Führung mit der Kuratorin: Nevin Aladağ

Multimediale Raunkunst, die nachklingt | 27. November 2025 Die Mathildenhöhe war schon immer ein Ort, an dem Kunst, Design und Architektur, aber auch Musik, Tanz und Theater Zuhause war. In dieser Tradition steht ebenfalls die Ausstellung „Raise the Roof“, die noch bis zum 1. Februar 2026 Arbeiten der international renommierten Installations- und Performancekünstlerin Nevin Aladağ im zentralen Ausstellungsgebäude präsentiert.

Tradition hat mittlerweile auch, dass die Freunde der Mathildenhöhe ihre Mitglieder vor der jährlichen Hauptversammlung zu einer Führung vom Institut Mathildenhöhe Darmstadt einladen. Die stellvertretende Direktorin des Hauses, Dr. Sandra Bornemann-Quecke, war als Kuratorin der aktuellen Ausstellung die kompetente Stimme für einen Rundgang, der alle Sinne berührte. Die Ausstellungshallen – ein großer Resonanzraum. Die Idee des Gesamtkunstwerks, die so prägend ist für die Mathildenhöhe, erfährt bei „Raise the Roof“ eine zeitgenössische Interpretation. Wenn Kunst und Musik eine kreative Allianz eingehen, Klangskulpturen erlebbar werden, dann gefällt das auch sichtbar den Freunden der Mathildenhöhe.

Weitere Informationen zur Ausstellung, Künstlerin und Konzept finden sich auf der Webseite vom Institut Mathildenhöhe Darmstadt.

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News

Trauer um die Visionärin Dr. Sissy Geiger

Dr. Sissy Geiger, die Gründerin und erste Vorsitzende unseres Vereins, ist am Sonntag, den 26. Oktober 2025, gestorben. Sie wurde 87 Jahr alt. In Betroffenheit und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von dieser für Darmstadt und die Mathildenhöhe so prägenden Persönlichkeit.


GESTALTEN SAGT MAN STERBEN HIN
ENTSTAMMEN DEM WAS NICHT ERSTIRBT
WAS UNERMESSLICH NIE VERSIEGT
Schlaf – Mathildenhöhe Darmstadt, Platanenhain

Wir trauern um die große Visionärin der
Darmstädter Mathildenhöhe, die Gründerin
und erste Vorsitzende unseres Vereins. Ihr
Herzenswunsch nach Anerkennung der
Mathildenhöhe als UNESCO-Welterbestätte
ist zu ihren Lebzeiten in Erfüllung gegangen.
Darüber hatte sie sich außerordentlich
gefreut. Die „Freunde der Mathildenhöhe“
verdanken ihr sehr viel. Sie bleibt für immer
unvergessen.


Freunde der Mathildenhöhe e.V.

[Todesanzeige im Darmstädter Echo, 8.11.2025]